In einem Benediktinerinnen-Kloster in der südostpolnischen Stadt Jaroslaw kam ein katholischer Priester ums Leben. Mehrere Menschen wurden verletzt.
Die Tat geschah am vergangenen Donnerstag, dem 24.09.2026, in den Morgenstunden. Gemäss mehreren Medienberichten stach ein 31-jähriger Ukrainer im örtlichen Kloster auf einen Priester und drei weitere Personen ein. Der Priester hielt sich offenbar im Beichtstuhl auf und wurde nach der Tat von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Dort ist er seinen Verletzungen erlegen. Bei den Verletzten handelt es sich um drei Männer und eine Frau. Der Ukrainer sei kurz zuvor aus Deutschland nach Polen eingereist. Die Tatwaffe, ein Messer, entnahm er in der Klosterküche. Das Kloster ist bekannt dafür dass es seit Jahren Hilfe für ukrainische Kriegsflüchtlinge anbietet. Die Polizei konnte den Messerstecher kurz nach der Tat festnehmen. Über die sozialen Medien äusserten sich verschiedene polnische Politiker zum Attentat. Der polnische Regierungschef Donald Tusk versicherte, dass der Täter mit der vollen Härte des polnischen Rechts bestraft werde, und sagte, dass er sich dem Schmerz der Angehörigen anschliesse. Der polnische Staatspräsident Karol Nawrocki forderte von den Behörden eine schnelle und gründliche Aufklärung der Tat und drückte der Familie des ermordeten Priesters sein Mitgefühl aus. Auch auf ukrainischer Seite blieb die Gewalttat nicht unkommentiert. Der ukrainische Präsident Selenskij sprach den Angehörigen des Opfers ebenfalls sein Beileid aus und zeigte sich entsetzt über den Angriff.








