Wie der Verein «Marsch fürs Läbe» bekannt gibt, muss die auf den 19. September angesetzte Lebensrechts-Demonstration erneut in den Zürcher Stadtteil Oerlikon verlegt werden. Die Organisatoren würden schon seit Jahren gerne durch die Innenstadt Zürichs ziehen, jedoch verweigerte ihnen dies die Zürcher Sicherheitsdirektorin Karin Rykart (55) stets.
Es seien Sicherheitsbedenken, so das Sicherheitsdepartament unter der Grünen Karin Rykart, welche einen Marsch durch die Innenstadt Zürichs verunmöglichen würden. Auf seiner Webseite kontert der Verein «Marsch fürs Läbe» dass es letztes Jahr ebenfalls Gegendemonstranten gegeben habe und die Polizei den Gegenprotest unter Kontrolle gehabt habe. Das Verbot für einen Marsch durch die Zürcher Innenstadt kommt allerdings nicht überraschend: Seit Jahren streiten sich die Organisatoren des Marsches mit der Zürcher Sicherheitsdirektorin Karin Rykart über den Ort der Kundgebung und des Marsches. In den vergangenen Jahren zog der Verein Marsch fürs Läbe vor Gericht; so auch dieses Jahr. Doch so kurz vor Beginn des Marsches steht fest: Der Marktplatz in Oerlikon wird auch dieses Jahr den Kundgebungsort bilden. In der Trägerschaft des Marsches befinden sich mehr als zehn Organisationen, darunter auch die Eidgenössisch-Demokratische Union und die Schweizerische Evangelische Allianz. Am gleichen Tag finden übrigens auch Lebensrechtsdemonstrationen in Berlin und Köln statt.

Wie letztes Jahr: Der «Marsch fürs Läbe» findet 2026 am selben Ort statt wie 2025

Der Münchner Marsch für das Leben 2025; im Gegensatz zu Köln und Berlin findet dieser im Frühling statt